Daten zur lokalen Geschichte bis 1297:

Literaturhinweise:

Bei den meisten hier aufgeführten Ereignissen sind Links zu der Literaturliste dieser Homepage angefügt . Die Bezeichnung der Links weisen auf die entsprechende Literatur (Namen des Herausgebers) mit der Seitenangabe hin.

 

 

Jung-stein-zeit

(Link)

 

  • 1920 fand der Arbeiter Eugen Mahl im gerodeten Waldgelände (heute Grünweileräcker) in 40 cm Tiefe einen Steinhammer, der noch der Bandkeramik zugeordnet werden kann. Angeblich seien etwas nördlich dieses Bereichs 1960 weitere jungzeitliche Funde aufgetreten. (Guttmann/Seite 20)

Bron-ze-

zeit

(Link)

  • Bei Bauarbeiten neben dem Waghäuseler Bahnhofsgebäude fand man 1904 in einem Kiesloch in 2,5 Meter Tiefe ein zweischneidiges Messer aus der Urnenfelderkultur (späte Bronzezeit 1300 bis 800 vor Chr.). (Guttmann/Seite 26)

 


70-80

n. Chr.

  • Bau der rechtsrheinischen Römerstraße Offenburg nach Mainz unter dem römischen Kaiser Titus Flavius Vespasianus (69-79) Die Straße durchquert die heutige Waghäueler Gemarkung und zu deren Schutz errichtet man in dem Zeitraum ein Erd-Holz-Kastells am Wagbach. (Guttmann/Seite 37-46)

120

n. Chr.

  • Spätestens um diesen Zeitpunkt wird das Wagbachkastell aufgegeben. (Guttmann/Seite 46)
  • Bereits zuvor entsteht westlich im Kastellaußenbereich eine kleine Siedlung, die nach der Aufgabe des Kastells sich auch über das Kastellgelände erstreckte. Alle Siedlungsstellen in unserer Region werden spätestens 260 n. Chr. auf Grund der Germaneneinfälle aufgegeben. (Guttmann/Seite 44-49)

7. Jhd.

  • Merowingische Siedlung ca. 1,5 km nordwestlich vom heutigen Wiesentaler Ortskern. Im Gewann "Preußenlager" wurden durch Karl Wilhelmi 1836/37 merowingische Reihengräber ausgegraben. 1903 erfolgte eine Nachuntersuchung durch Ernst Wagner und er erfasste 29 Gräber. (Guttmann/Seite 51)
  • 1926 und 1987 wurden in der Wiesentaler Ortsmitte Skelettreste geborgen, die wohl ein Gräberfeld aus der Merowingerzeit belegen. Es wird mit weiteren Funden gerechnet, so dass das Gebiet in die Liste der archäologischer Kulturdenkmale aufgenommen ist.

8. Jhd.

  • Erstmals werden folgende Orte unserer Region im Lorcher Cordex erstmals erwähnte:
    • 766 Schwetzingen als "Suezzingen"
    • 769 Hockenheim als "Ochinheim"
    • 773 Mingolsheim
    • 777 Linkenheim
    • 783 Rheinsheim als "Reginesheim"
    • 784 Udenheim das spätere Philippsburg als "Hiutenheim"
    • 784 Russheim als "Ruchesheim"

1056/1063

  • Kaiser Heinrich III und Heinrich IV schenken den Königsforst Lußhardt und den Königshof zu Bruchsal dem Bischof von Speyer. Unsere Gegend gehört bis 1803 zum Hochstift (Fürstbistum) Speyer.  (Guttmann/Seite 54)

1234


1297

  • In einer Urkunde vom 9. März veranlasst der Speyerer Fürstbischof Friedrich von Bolanden die Gründung eines neuen Orts "Wiesenten im Lushart", das heutige Wiesental. (Guttmann/Seite 81)