Historie zur Marienkapelle (in Arbeit)
Sage um die Marienkapelle
Die Erzählung stammt von Wilhelm Hensler, der von 1936 bis 1961 Oberlehrer an der Volksschule in Wiesental war. Geboren wurde er am 28. Juli 1894 in Obermünstertal im Hochschwarzwald und starb am 21. März 1985 in Veitshöchheim. Er wurde auf dem Wiesentaler Friedhof beerdigt.
Als Schriftsteller und Hörspielautor veröffentlichte Hensler unzählige Beiträge für Presse und Rundfunk. Hörfunksendungen, Landschaftsbesprechungen und Städtebilder wurden von verschiedenen Sendern ausgestrahlt und begeisterten einen großen Hörerkreis. Viele seiner Werke hatten einen Bezug zu seiner ursprünglichen Heimat, dem Schwarzwald.
Einige seiner Veröffentlichungen:
- Sozialgeschichtliche Erzählung: Das Brot der Wälder (1943)
- Gedichte: Musik des Herzens (1950)
- Erzählungen: Psalm der Erde (1953)
- Novelle: Der Maler Mariens (1964)
- Erzählungen: Das gesuchte Antlitz (1972)
- Erzählungen über Joh. Peter Hebel: Die Liebe hat geschrieben (1975)
- Miniaturen vom Bodensee: Sonntage (1978)
Martinus-Pilgerweg
Die „Vin Sancti Martini“ verbindet den Geburtsort des heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seinem Grab in Tours in Frankreich. Der Hauptweg führt von Bruchsal an der Wiesentaler Marienkapelle vorbei nach Speyer.
Der heilige Martin von Tours (geboren um 316/317, gestorben 397), ist in der Tradition der katholischen Kirche einer der bekanntesten Heiligen. Er wird auch in der orthodoxen, anglikanischen und evangelischen Kirche verehrt. An den heiligen Martin wird am 11. November mit Laternenumzügen und Martinsfeuern erinnert.
Bekannt ist er durch die Mantelteilung. Als Soldat traf er an einem kalten Wintertag in der französischen Stadt Amiens auf einen frierenden Bettler. Da er kein Geld bei sich hatte, teilte er seinen dicken Soldatenmantel mit dem Schwert und gab die eine Hälfte dem Bettler.
Museen in
Wiesental