Besuch des Museums in Herxheim


Am Donnerstag, dem 23. 2. 2017, besucht der Heimatverein Wiesental im ehemaligen Tabakbauerndorf Herxheim das dortige Museum.
Hier kann man unter anderem einen betriebsbereiten Hauswebstuhl, ein Hochzeitskleid aus Fallschirmseide, alte Haustüren und natürlich einiges zum Thema Tabak entdecken. Die Ausstellung ist hervorragend gestaltet. Vielleicht können wir uns einige Anregungen für unsere Museen holen.
Im Kellergeschoss stößt man auf die Jungsteinzeit. In Herxheim fand man ab 1995 im Gewerbegebiet West Menschenknochen mit Schnittspuren und Menschenschädel mit abgeschlagener Schädeldecke. Über 450 Schädel wurden hier gefunden. Bis heute ist nicht geklärt was hier vor ca. 7000 Jahren passierte. Starben die Menschen der Linienbandkeramik durch einen Kampf oder war es eine rituelle Tötung von Gefangenen?
Auch interessierte Nichtmitglieder sind zu diesem Museumsbesuch herzlich willkommen. Wegen der Organisation der Fahrgelegenheit ist eine telefonische Anmeldung notwendig (Peter Hiltwein 07254/60544).
Die Abfahrt ist um 15 Uhr geplant und die Rückkehr um 18 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Gaststättenbesuch.

Bisher vorgesehene Öffnungszeit der Museen

Museum im Alten Rathaus:

 

 Sonntag, 26.3.2017 14 bis 17 Uhr

Sonderausstellung: Gemälde des Hobbymalers Hugo Gross

"Historische Ansichten von Wiesental"

 

oder Führungen nach telefonischer Absprache

 

 

Heimatstube:

 

Führungen nach telefonischer Absprache

 

Wer will an der Umgestaltung der Museen mithelfen?

Auf der Vorstandschaftssitzung des Heimatvereins wurde beschlossen, die Umgestaltung der Museen weiter fortzuführen. Mittelfristig sollen Ausstellungen in den Räumen des 1. und 2. Obergeschosses im Alten Rathaus optimiert und die Ausstellung im Dachgeschoss über Handwerk, Haus- und Landwirtschaft neu aufgebaut werden. Hierzu sind Leute mit neuen kreativen Ideen, gestalterischem bzw. handwerklichem Geschick und geschichtlichem Interesse, auch Nichtmitglieder, eingeladen. Die Sitzungen, zu denen im Mitteilungsblatt eingeladen wird, finden in regelmäßigem Rhythmus statt.

Personen die zur Mithilfe bereit sind, können sich bei Peter Hiltwein (07254 60544) melden.

"Wiesentaler Erinnerungen" - Kalender 2017 erschienen

Seit 1986 erscheinen Kalender mit historischen Bildern aus Wiesental. Wer die gesamte Kalendersammlung besitzt, hat mit dem neuen von 2017 ein Bilderarchiv von über 400 Bildern, das einen interessanten Überblick über die Veränderungen im Ort und die Geschehnisse in der Gemeinde vermittelt. Der Heimatverein dankt denjenigen, welche Bilder zur Verfügung gestellt haben und auch den Verkaufsstellen, die sich alljährlich bereit erklären den Kalender anzubieten.
Der neue Heimatkalender noch erhältlich im Museum im Alten Rathaus und bei Peter Hiltwein (Grabener Weg 31).
Mit dem Kauf unterstützen Sie den Unterhalt und den weiteren Ausbau des Museums im „Alten Rathaus“ sowie  die Sonderausstellungen.

 

4. Auflage des Wiesentaler Koch- und Backbuchs erschienen

Wegen der großen Nachfrage hat der Heimatverein Wiesental das erstmals 2007 erschienene Wiesentaler Koch- und Backbuch nochmals aufgelegt. Das Buch entstand hauptsächlich aus mündlich und handschriftlich überlieferten Rezepten unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Außerdem bereichern historische Bilder von Wiesental das Buch. In der 4. Auflage wurden nochmals Korrekturen durchgeführt, die Rezepte dabei jedoch nicht verändert.
Das Koch- und Backbuch ist erhältlich beim Globus Warenhaus, im Museum im „Alten Rathaus“ und über die Vorstandschaftsmitglieder des Heimatvereins.

 

Einrichtung für „Tante-Emma-Laden“ gesucht

Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910
Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910


Vor 50 Jahren gab es in den Gemeinden noch die kleinen Läden, in denen man eine Vielzahl unterschiedlichster Waren kaufen konnte. Durch das Aufkommen der Supermärkte, Warenhäuser und Discounter sind sie aus dem Ort verschwunden. An den Treppeneingängen und Fenstern einiger Häuser kann man noch erahnen, dass früher dort ein „Tante-Emma-Laden“ bestand.

 

Der Heimatverein Wiesental plant einen solchen Colonialwarenladen im Museum im "Alten Rathaus" einzurichten. Hierzu brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung. Es werden alte Möbel und Einrichtungsgegenstände solcher Läden sowie alte Warenverpackungen (voll oder leer) gesucht. Falls Sie für dieses Projekt des Heimatvereins Gegenstände zur Verfügung stellen können, setzen Sie sich bitte mit Bernd Machauer (07254/71465) in Verbindung.

Sonderausstellung: Bildhauermeister Heinrich Heger          - sein Leben und Werk-


Seit dem Tag des Offenen Denkmals, den 13.9.2015, ist im Museum im „Alten Rathaus“ (Wiesental, Kirchstraße 6) eine neue Sonderausstellung zu sehen. Sie erinnert an den Wiesentaler Bildhauer Heinrich Heger. 
Heinrich Heger wurde am 1.11.1915 - vor 100 Jahren - in Wiesental geboren. Nach dem Besuch der Wiesentaler Volksschule lernte er in Ettenheim bei Lahr Bildhauer. Die Lehre schloss er 1934 mit der Gesellenprüfung ab. Anschließend übte er seinen Beruf in Landau, Düsseldorf, Mannheim und Karlsruhe aus.
Nach dem Besuch der Bildhauerfachschule in Karlsruhe erwarb er 1938 den Meisterbrief. 1942/43 studierte er an der Staatlichen Meisterschule des Deutschen Handwerks in Straßburg. In dieser Zeit war er vom Militärdienst befreit.
Nach Kriegdienst und Kriegsgefangenschaft gründete Heinrich Heger 1946 in seinem Elternhaus einen Bildhauerbetrieb und eröffnete 1955 in der Triebstraße am Bellenplatz sein Atelier und Büro. 1968 wurde beim Friedhof eine neue große Fertigungshalle mit Laden eröffnet. Sein früher Tod am 14.6.1973 setzte seinem künstlerischen Wirken ein jähes Ende.
In seinem über 40-jährigen Wirken hat Heinrich Heger zahlreiche Werke geschaffen. Sein Leben und Werk wird in der Sonderausstellung dargestellt. Seine Tochter Elfriede Pohnitzer stellte diese Ausstellung gemeinsam mit 2. Vorstand des Heimatvereins, Rudolf Müller, und dem Ehrenvorsitzenden Gilbert Roth zusammen. Gezeigt werden Bilder, Modelle und Werkzeuge sowie Originalarbeiten, die entsprechend erläutert sind.

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Die Befragung der Zeitzeugen über ihre Erinnerungen aus der Zeit kurz vor, während und nach dem 2. Weltkrieg ist momentan im Gang. Bei den Besuchen werden die Erlebnisse der teilweise schon betagten Personen aufgezeichnet und dokumentiert. Die bisherigen Gepräche zeigten, dass der betroffene Personenkreis ein großes Interesse an der Weitergabe seiner Erinnerungen aus dieser Zeit hat. Teilweise wurden dem Heimatverein Wiesental von den Betroffenen selbst angefertigte Niederschriften übergeben.

Falls noch Personen ihre Erlebnisse aus dieser Zeit mitteilen möchten, können sie sich bei Anne Haas (0754/4848) melden.

Fotos aus der Kriegszeit 1939-1945 gesucht

Der Heimatverein sucht Fotos aus Wiesental aus der Zeit um den zweiten Weltkriegs (ca. 1938 – 1948),  besonders auch solche, die vor der Bombardierung aufgenommen wurden. Alle Materialien werden selbstverständlich nach der Duplizierung  zurück gegeben.

 

Sollten sie entsprechendes Material zur Verfügung stellen können, informieren sie bitte Anne Haas (07254/4848), Luzia Grassel-Riffel (07254/74987) oder die anderen Vorstandsmitglieder des Heimatvereins.