Firmenbesichtigung

Der Verein besichtigt am Dienstag, den 4. Februar 2020 um 13 Uhr bis ca. 15 Uhr, die Deutschen Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin in Philippsburg. Hier sind 40 Mitarbeiter in Montage sowie in der Verwaltung beschäftigt. Neben Martinshörnern für Feuerwehr, Rettungs- und Sondereinsatzfahrzeugen werden Nebelhörner für den Schiffsbau sowie Signalanlagen und Pausenwarnsignale für die Bereiche Industrieanlagen, Fördertechnik, Freigeländeanlagen, Krananlagen und Maschinenräume (Schiffsbau - Kreuzfahrtschiffe) hergestellt sowie Signalgeber für CO2 Lösch- und Sprinkleranlagen. Signaltrompeten findet man bei der ÖBB (Österreichische Bundesbahn), DB (Deutschen Bahn AG) oder der Niederländischen Staatsbahn.
Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, müssen sich Interessierte bei Irena Schmidhuber (Tel. 70821) anmelden.

 

Jubilarehrung und Bildervortrag „Sommertagzüge“


Am Sonntag, den 2. Februar 2020 um 14.30 Uhr, findet im Chortreff des MGV (Schanzenstraße) die jährliche Jubilarfeier mit Bildvortrag bei Kaffee und Kuchen statt.
Neben den vorgesehenen Ehrungen zeigt Gilbert Roth den zweiten Teil der Bilderschau über die Wiesentaler Sommertagzüge. Dieses dörfliche Brauchtum fand von 1913 bis 1961 statt. Bis zu 70 Wagen- und Fußgruppen beteiligten sich in manchen Jahren an den Umzügen, die zahlreiche Besucher auch aus den Nachbarorten anlockten. Auf den Bildern wird man so manches bekannte Gesicht entdecken.
Zu dieser Veranstaltung in gemütlicher Runde sind alle Mitglieder und Freunde des Heimatvereins herzlich eingeladen.
Die Jubilare erhalten eine persönliche schriftliche Einladung.

Kalender „Wiesentaler Erinnerungen 2019“ erschienen

 

 

Seit 1986 gibt der Heimatverein Wiesental einen Kalender mit historischen Bildern aus Wiesental heraus. So ist es auch in diesem Jahr gelungen, interessante Bilder für den Kalender zusammenzustellen, die Geschehnisse in der Gemeinde vermittelt.
Der Kalender 2019 zeigt folgende Bilder:
Titelblatt: Marktplatz (Park) um 1968
Januar: Ausgebrannte katholische Pfarrkirche 1945
Februar: Fastnachter im Schnee 1986
März: Zigarrenfabrik Anselm & Kahn, Schanzenstraße
April: Deutscher Meister: Ringer des KSV Wiesental 1984/85
Mai: Spezereihandlung des Heinrich Heger um 1920, Philippsburger Straße
Juni: Fronleichnamsaltar 1942 bei der Gärtnerei Dörr, Oberdorfstraße
Juli: Otto Herbergers Ziege als Ersatzmutter zweier verwaisten Rehkitze
August: Neue Straßenbrücke (1970) über die Rheintalbahn und alter Bahnübergang
September: Anfang der 1950er-Jahre: Maschinenstrickerei Haag, Philippsburger Straße
Oktober: Metzgerei des Eugen Bachert, Mannheimer Straße.
November: Schlachtfest um 1935 bei Elias Kremer, Lußhardtstraße.
Dezember: Schwestern aus Gengenbach (Franziskanerinnen), die1895-2003 in Wiesental wirkten.
Der neue Heimatkalender ist erhältlich bei Hugo Mahl (Wagbachstraße 77) sowie bei Peter Hiltwein (Grabener Weg 31).
Mit dem Kauf unterstützen Sie den Unterhalt und den weiteren Ausbau des Museums im „Alten Rathaus“ und der Heimatstube sowie die Sonderausstellungen in beiden Museen.

Vorgesehene Öffnungszeiten der Museen 2020

Museum im Alten Rathaus:

 

Sonntag, 22.3.2020; 14 bis 17 Uhr - verkaufsoffener Sonntag

Sonntag, 17.5.2020; 14 bis 17 Uhr - Internationaler Museumstag

Sonntag, 4.10.2020; 14 bis 17 Uhr - verkaufsoffener Sonntag

Sonntag, 22.11.2020; 14 bis 17 Uhr

 

oder Führungen nach telefonischer Absprache

 

 

Heimatstube:

 

Sonntag, 13.9.2020; 14 bis 17 Uhr; Tag des offenen Denkmals

 

oder Führungen nach telefonischer Absprache

 

Bilderband: Ansichten aus Wiesental

Auf Grund der momentanen laufenden Sonderausstellung im Museum im „Alten Rathaus“ mit den „Ölgemälde von Hugo Gross“ hat der Heimatverein einen Bildband mit diesen Gemälden, den gegenübergestellten heutigen Fotografien und mit Abbildung der ersten Wiesentaler Ansichtskarten herausgegeben. Das Buch „Ansichten aus Wiesental früher und heute“ ist bei Bernd Machauer Silcherweg 7 (Tel. 07254-71465) oder bei Peter Hiltwein Grabener Weg 31 (Tel. 07254-60544) erhältlich.

Sonderausstellung im Museum im Alten Rathaus: Gemälde des alten Wiesentals von Hugo Gross

Manche Besucher bekamen glänzende Augen und schwelgten sofort in Erinnerungen. „Da, der alte Marktplatz, ach und hier die ehemalige Zigarrenfabrik.“ Sogleich wies die danebenstehende Seniorin mit dem Finger auf die brennende Pfarrkirche, die 1945 einem Bombenangriff zum Opfer gefallen ist. „Weißt du noch, damals im Januar? Wir waren gerade beim Mittagessen, als die Sirenen heulten.“
Mit seiner Sonderausstellung hat der Heimatverein Wiesental einen Treffer gelandet. Alte Ortsansichten sind immer gefragt und ziehen Besucher an. Genau diese Erfahrung machten jetzt auch Hans-Peter Hiltwein und sein Team, als sie sich entschlossen, die vorhandenen Ölgemälde von Hugo Groß zu einer imposanten Ausstellung im Heimatmuseum im alten Wiesentaler Rathaus zusammenzutragen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf seinen Bildern hat der Künstler Hugo Gross viele ehemalige (inzwischen abgerissene) Gaststätten festgehalten, typische Fachwerk- und auch Geschäftshäuser, historische Baulichkeiten, markante Gebäude, Plätze und Straßenzüge. Doch nicht nur die ältere Generation zeigte sich interessiert, auch viele Jüngere wollen das „alte Wiesental“ einmal kennenlernen.
Eine Besonderheit war der Ausstellungskünstler: Hugo Gross ist 96 Jahre alt, körperlich und geistig topfit, weiß noch alles und kann alles wiedergeben. Gelernt hatte er den Beruf des Elektroinstallateurs, arbeitete nach der Kriegsgefangenschaft in England dann bei der Bundesbahn. Bereits in der Schulzeit fand er Gefallen am Malen. Ab seinem Rentnerdasein 1979 widmete er sich leidenschaftlich der Ölmalerei. Den Hauptanteil seiner „wunderschönen Ortsbilder“, so die Vorstandsmitglieder Rudolf Müller und Bernd Machauer, hat er jetzt dem Heimatverein vermacht.
Zur Eröffnung der Ausstellung kamen den ganzen Tag über zahlreiche Gäste und bewunderten das erlernte Können, darunter Einheimische und Auswärtige, Hobbykünstler und Nichtkünstler. Immer wieder gab es reichlich Lob und Komplimente für die nach wie vor vorhandene Schaffenskraft des Malers. Die umgesetzte Idee, den Gemälden auch ganz aktuelle Fotografien mit den gleichen Ansichten hinzuzufügen, fand Zustimmung und Begeisterung.
Die Ausstellung wird noch längere Zeit im Museum im Alten Rathaus in Wiesental zu sehen sein. (Text und Bild: Werner Schmidhuber)

Wer will an der Umgestaltung der Museen mithelfen?

Auf der Vorstandschaftssitzung des Heimatvereins wurde beschlossen, die Umgestaltung der Museen weiter fortzuführen. Mittelfristig sollen Ausstellungen in den Räumen des 1. und 2. Obergeschosses im Alten Rathaus optimiert und die Ausstellung im Dachgeschoss über Handwerk, Haus- und Landwirtschaft neu aufgebaut werden. Hierzu sind Leute mit neuen kreativen Ideen, gestalterischem bzw. handwerklichem Geschick und geschichtlichem Interesse, auch Nichtmitglieder, eingeladen. Die Sitzungen, zu denen im Mitteilungsblatt eingeladen wird, finden in regelmäßigem Rhythmus statt.

Personen die zur Mithilfe bereit sind, können sich bei Peter Hiltwein (07254 60544) melden.

4. Auflage des Wiesentaler Koch- und Backbuchs erschienen

Wegen der großen Nachfrage hat der Heimatverein Wiesental das erstmals 2007 erschienene Wiesentaler Koch- und Backbuch nochmals aufgelegt. Das Buch entstand hauptsächlich aus mündlich und handschriftlich überlieferten Rezepten unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Außerdem bereichern historische Bilder von Wiesental das Buch. In der 4. Auflage wurden nochmals Korrekturen durchgeführt, die Rezepte dabei jedoch nicht verändert.
Das Koch- und Backbuch ist erhältlich beim Globus Warenhaus, im Museum im „Alten Rathaus“ und über die Vorstandschaftsmitglieder des Heimatvereins.

 

Einrichtung für „Tante-Emma-Laden“ gesucht

Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910
Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910


Vor 50 Jahren gab es in den Gemeinden noch die kleinen Läden, in denen man eine Vielzahl unterschiedlichster Waren kaufen konnte. Durch das Aufkommen der Supermärkte, Warenhäuser und Discounter sind sie aus dem Ort verschwunden. An den Treppeneingängen und Fenstern einiger Häuser kann man noch erahnen, dass früher dort ein „Tante-Emma-Laden“ bestand.

 

Der Heimatverein Wiesental plant einen solchen Colonialwarenladen im Museum im "Alten Rathaus" einzurichten. Hierzu brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung. Es werden alte Möbel und Einrichtungsgegenstände solcher Läden sowie alte Warenverpackungen (voll oder leer) gesucht. Falls Sie für dieses Projekt des Heimatvereins Gegenstände zur Verfügung stellen können, setzen Sie sich bitte mit Bernd Machauer (07254/71465) in Verbindung.

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Die Befragung der Zeitzeugen über ihre Erinnerungen aus der Zeit kurz vor, während und nach dem 2. Weltkrieg ist momentan im Gang. Bei den Besuchen werden die Erlebnisse der teilweise schon betagten Personen aufgezeichnet und dokumentiert. Die bisherigen Gepräche zeigten, dass der betroffene Personenkreis ein großes Interesse an der Weitergabe seiner Erinnerungen aus dieser Zeit hat. Teilweise wurden dem Heimatverein Wiesental von den Betroffenen selbst angefertigte Niederschriften übergeben.

Falls noch Personen ihre Erlebnisse aus dieser Zeit mitteilen möchten, können sie sich bei Anne Haas (0754/4848) melden.

Fotos aus der Kriegszeit 1939-1945 gesucht

Der Heimatverein sucht Fotos aus Wiesental aus der Zeit um den zweiten Weltkriegs (ca. 1938 – 1948),  besonders auch solche, die vor der Bombardierung aufgenommen wurden. Alle Materialien werden selbstverständlich nach der Duplizierung  zurück gegeben.

 

Sollten sie entsprechendes Material zur Verfügung stellen können, informieren sie bitte Anne Haas (07254/4848), Luzia Grassel-Riffel (07254/74987) oder die anderen Vorstandsmitglieder des Heimatvereins.