Fahrt zum Reiss-Engelhorn-Museum

Der Heimatverein Wiesental plant einen Besuch in Mannheim. Auf dem Programm steht der Besuch der Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“. Die Sonderausstellung ergänzt die bestehenden Bereiche „MenschenZeit“ und „Wilde Völker“ um die Ausstellungsthemen: „Innovation Metall“ und „Ein Hauch von Rom“. Es werden Originalfunde aus der Steinzeit über die Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit bis ins frühe Mittelalter gezeigt. Die Ausstellung erzählt die „versunkene Geschichte“, die archäologische Grabungen ans Tageslicht gebracht haben.
Die Archäologische Denkmalpflege in den Reiss-Engelhorn-Museen blickt auf eine lange Tradition zurück. Kurfürst Carl Theodor veranlasste 1766 die Ausgrabung von römischen Gutshöfen in Schriesheim und Ladenburg. Bis 1972 wurden Ausgrabungen im gesamten Rhein-Neckar-Kreis durchgeführt u.a. vorgeschichtliche Siedlungen beim Autobahnbau 1934/35 sowie merowingerzeitliche Gräberfelder in Schwetzingen und Hockenheim. Heute widmet sich eine Abteilung Archäologische Denkmalpflege im Auftrag der staatlichen Denkmalpflege neben der Arbeit im Stadtkreis auch dem Umland Mannheims.
Der Besuch des Museums mit Führung ist für Samstag, den 17.6.2017 um 15 Uhr geplant (Zugabfahrt 13.39). Wegen besserer Planung ist eine Anmeldung bis zum 12.6.2017 notwendig (Peter Hiltwein 07254 60544).

 

Bisher vorgesehene Öffnungszeiten der Museen

Museum im Alten Rathaus:

 

Sonntag, 8.10.2017 14 bis 17 Uhr

Gemälde des Hobbymalers Hugo Gross mit historischen Ansichten Wiesentals. Im Vergleich dazu werden Fotografien der gleichen Ansichten aus der Gegenwart gezeigt.

oder Führungen nach telefonischer Absprache

 

 

Heimatstube:

 

Führungen nach telefonischer Absprache

 

Sonderausstellung im Museum im Alten Rathaus: Gemälde des alten Wiesentals von Hugo Gross

Manche Besucher bekamen glänzende Augen und schwelgten sofort in Erinnerungen. „Da, der alte Marktplatz, ach und hier die ehemalige Zigarrenfabrik.“ Sogleich wies die danebenstehende Seniorin mit dem Finger auf die brennende Pfarrkirche, die 1945 einem Bombenangriff zum Opfer gefallen ist. „Weißt du noch, damals im Januar? Wir waren gerade beim Mittagessen, als die Sirenen heulten.“
Mit seiner Sonderausstellung hat der Heimatverein Wiesental einen Treffer gelandet. Alte Ortsansichten sind immer gefragt und ziehen Besucher an. Genau diese Erfahrung machten jetzt auch Hans-Peter Hiltwein und sein Team, als sie sich entschlossen, die vorhandenen Ölgemälde von Hugo Groß zu einer imposanten Ausstellung im Heimatmuseum im alten Wiesentaler Rathaus zusammenzutragen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf seinen Bildern hat der Künstler Hugo Gross viele ehemalige (inzwischen abgerissene) Gaststätten festgehalten, typische Fachwerk- und auch Geschäftshäuser, historische Baulichkeiten, markante Gebäude, Plätze und Straßenzüge. Doch nicht nur die ältere Generation zeigte sich interessiert, auch viele Jüngere wollen das „alte Wiesental“ einmal kennenlernen.
Eine Besonderheit war der Ausstellungskünstler: Hugo Gross ist 96 Jahre alt, körperlich und geistig topfit, weiß noch alles und kann alles wiedergeben. Gelernt hatte er den Beruf des Elektroinstallateurs, arbeitete nach der Kriegsgefangenschaft in England dann bei der Bundesbahn. Bereits in der Schulzeit fand er Gefallen am Malen. Ab seinem Rentnerdasein 1979 widmete er sich leidenschaftlich der Ölmalerei. Den Hauptanteil seiner „wunderschönen Ortsbilder“, so die Vorstandsmitglieder Rudolf Müller und Bernd Machauer, hat er jetzt dem Heimatverein vermacht.
Zur Eröffnung der Ausstellung kamen den ganzen Tag über zahlreiche Gäste und bewunderten das erlernte Können, darunter Einheimische und Auswärtige, Hobbykünstler und Nichtkünstler. Immer wieder gab es reichlich Lob und Komplimente für die nach wie vor vorhandene Schaffenskraft des Malers. Die umgesetzte Idee, den Gemälden auch ganz aktuelle Fotografien mit den gleichen Ansichten hinzuzufügen, fand Zustimmung und Begeisterung.
Die Ausstellung wird noch längere Zeit im Museum im Alten Rathaus in Wiesental zu sehen sein. (Text und Bild: Werner Schmidhuber)

Wer will an der Umgestaltung der Museen mithelfen?

Auf der Vorstandschaftssitzung des Heimatvereins wurde beschlossen, die Umgestaltung der Museen weiter fortzuführen. Mittelfristig sollen Ausstellungen in den Räumen des 1. und 2. Obergeschosses im Alten Rathaus optimiert und die Ausstellung im Dachgeschoss über Handwerk, Haus- und Landwirtschaft neu aufgebaut werden. Hierzu sind Leute mit neuen kreativen Ideen, gestalterischem bzw. handwerklichem Geschick und geschichtlichem Interesse, auch Nichtmitglieder, eingeladen. Die Sitzungen, zu denen im Mitteilungsblatt eingeladen wird, finden in regelmäßigem Rhythmus statt.

Personen die zur Mithilfe bereit sind, können sich bei Peter Hiltwein (07254 60544) melden.

"Wiesentaler Erinnerungen" - Kalender 2017 erschienen

Seit 1986 erscheinen Kalender mit historischen Bildern aus Wiesental. Wer die gesamte Kalendersammlung besitzt, hat mit dem neuen von 2017 ein Bilderarchiv von über 400 Bildern, das einen interessanten Überblick über die Veränderungen im Ort und die Geschehnisse in der Gemeinde vermittelt. Der Heimatverein dankt denjenigen, welche Bilder zur Verfügung gestellt haben und auch den Verkaufsstellen, die sich alljährlich bereit erklären den Kalender anzubieten.
Der neue Heimatkalender noch erhältlich im Museum im Alten Rathaus und bei Peter Hiltwein (Grabener Weg 31).
Mit dem Kauf unterstützen Sie den Unterhalt und den weiteren Ausbau des Museums im „Alten Rathaus“ sowie  die Sonderausstellungen.

 

4. Auflage des Wiesentaler Koch- und Backbuchs erschienen

Wegen der großen Nachfrage hat der Heimatverein Wiesental das erstmals 2007 erschienene Wiesentaler Koch- und Backbuch nochmals aufgelegt. Das Buch entstand hauptsächlich aus mündlich und handschriftlich überlieferten Rezepten unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Außerdem bereichern historische Bilder von Wiesental das Buch. In der 4. Auflage wurden nochmals Korrekturen durchgeführt, die Rezepte dabei jedoch nicht verändert.
Das Koch- und Backbuch ist erhältlich beim Globus Warenhaus, im Museum im „Alten Rathaus“ und über die Vorstandschaftsmitglieder des Heimatvereins.

 

Einrichtung für „Tante-Emma-Laden“ gesucht

Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910
Typischer "Tante- Emma-Laden" in Wiesental um 1910


Vor 50 Jahren gab es in den Gemeinden noch die kleinen Läden, in denen man eine Vielzahl unterschiedlichster Waren kaufen konnte. Durch das Aufkommen der Supermärkte, Warenhäuser und Discounter sind sie aus dem Ort verschwunden. An den Treppeneingängen und Fenstern einiger Häuser kann man noch erahnen, dass früher dort ein „Tante-Emma-Laden“ bestand.

 

Der Heimatverein Wiesental plant einen solchen Colonialwarenladen im Museum im "Alten Rathaus" einzurichten. Hierzu brauchen wir die Unterstützung der Bevölkerung. Es werden alte Möbel und Einrichtungsgegenstände solcher Läden sowie alte Warenverpackungen (voll oder leer) gesucht. Falls Sie für dieses Projekt des Heimatvereins Gegenstände zur Verfügung stellen können, setzen Sie sich bitte mit Bernd Machauer (07254/71465) in Verbindung.

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Zeitzeugenbefragung über die Zeit des 2. Weltkriegs

Die Befragung der Zeitzeugen über ihre Erinnerungen aus der Zeit kurz vor, während und nach dem 2. Weltkrieg ist momentan im Gang. Bei den Besuchen werden die Erlebnisse der teilweise schon betagten Personen aufgezeichnet und dokumentiert. Die bisherigen Gepräche zeigten, dass der betroffene Personenkreis ein großes Interesse an der Weitergabe seiner Erinnerungen aus dieser Zeit hat. Teilweise wurden dem Heimatverein Wiesental von den Betroffenen selbst angefertigte Niederschriften übergeben.

Falls noch Personen ihre Erlebnisse aus dieser Zeit mitteilen möchten, können sie sich bei Anne Haas (0754/4848) melden.

Fotos aus der Kriegszeit 1939-1945 gesucht

Der Heimatverein sucht Fotos aus Wiesental aus der Zeit um den zweiten Weltkriegs (ca. 1938 – 1948),  besonders auch solche, die vor der Bombardierung aufgenommen wurden. Alle Materialien werden selbstverständlich nach der Duplizierung  zurück gegeben.

 

Sollten sie entsprechendes Material zur Verfügung stellen können, informieren sie bitte Anne Haas (07254/4848), Luzia Grassel-Riffel (07254/74987) oder die anderen Vorstandsmitglieder des Heimatvereins.